cenap


Man kann über die Gründe spekulieren trotzdem bleibt es eine erfreuliche Tatsache, dass die Berichte über UFO- Sichtungen, die sich, wie die folgenden Beispiele, auf Himmelslaternen zurückführen lassen, enorm abgenommen haben.

 

Ob dies nun darauf zurückführen lässt, dass MHBs mittlerweile im Gesamten Bundesgebiet verboten sind, oder auf die damit zusammenhängende enorme Berichterstattung in den Medien zurückzuführen ist, oder gar auf unsere täglichen UFO- Warnungen ist im Grunde nebensächlich. Ich denke, dass dies alles mit einspielt, und dass die Miniaturheißluftballons, ähnlich den Skytrackern, mittlerweile auch großen Teilen der Bevölkerung bekannt sind.

 

Was bleibt ist die größte UFO- Welle aller Zeiten in Deutschland mit knapp 3000 UFO- Meldungen seit Pfingsten 2007 und die Erkenntnis, dass sich die Ufologie da herausgehalten hat und entweder die Ballons zu Aliensonden erklärten, oder sich gelangweilt abgewendet haben, da diese UFO- Berichte der realen Art nicht ihren Wünschen und Vorstellungen entsprachen, in denen es nach Möglichkeit keine IFOs (Identifizierte Fliegende Objekte) geben darf.

 

Einzig die „alienierte“ Brit- Press macht noch auf Rätsel. Doch wie sagte schon Obelix, der starke Freund des gerade 50 gewordenen Galliers Asterix: Die spinnen die Briten“ Dies ist nichmal böse gemeint,  sondern meint nur, dass die Inselbewohner mit Parathemen anders umgehen als wir Kontinentale. Jedes Dorf hat seine Gespenster und jeder Wald seine großen schwarzen Viecher und alle zusammen das Urmonster aus dem Loch Ness. Da spielen die örtlichen UFOs auch keine Rolle mehr im Zoo der lokalen Mythen.

 

71679 Asperg, 03.10.2009

 

Eberhardt R. und Frau aus Asperg meldeten sich, die gegen kurz vor 21 h so um die 6-7 gelblich-rötliche Lichter "gar nicht mal so ganz hoch" gegen Ludwigsburg hinziehen sah, als sie kurz auf dem Balkon jeweils eine rauchten.

 

Da waren die Lichter schon "in der Höhe unterwegs". Sie sahen wie sonst nichts am Himmel aus - "und deswegen sahen sie auch so seltsam aus". Zu hören war nichts und dann vergingen sie auch nach 2 oder 3 Minuten gegen Ludwigsburg hin. So richtig schnell waren sie dabei nicht gewesen, "selbst flott wäre eine Übertreibung". Der Flug war so eher ruhig und stetig - und es schien so, als trieben die einzelnen Lichter etwas auseinander, "was aber nicht wirklich grob war". Dann waren sie in der Ferne wie kleine Sterne verschwunden, "aber sie können auch ausgegangen sein".

 

21357 Lüneburg, 03.10.2009

 

Um 15:30 h am 04.10.09 meldete sich aus Lüneburg Karlheinz B., der mal nachfragen wollte, ob es inzwischen weitere Meldungen von den "Lichtern gestern Abend" a) gab und b) ob man inzwischen weiß, was sie seien. Davon war bisher hier noch nichts vernommen worden.

 

Herr B. erzählte wie er gegen 21 h am Samstagabend gerade nach Hause lief, als er darauf aufmerksam wurde, wie ein paar Leute auf dem Weg zusammenstanden und heftig gestikulierend zum Himmel zeigten und es von UFOs hatten. Er kam schaute auch gleich auf und sah hinter den Bäumen hervorkommend etwa 12-15 hell-gelbe bis rötliche Lichter in einer langen Kette und von sich aus leuchtend etwa 3/4 hoch am Himmel Richtung Mond ziehend. Nach nicht ganz einer Minute gingen sie "ganz verschieden in der Formation aus, wie als wenn sie in sich erloschen". Dann waren sie weg, zu hören war nichts gewesen und "normale Flieger waren dies auch nicht, deswegen redeten wir auch über UFOs, scherzhaft..."

 

Komisch war es schon gewesen - aber da nach wie vor am Sonntag im Radio dazu nichts kam und im I-Net dazu auch nirgends was Aktuelles aufzufinden war, war B. mal auf die Spur der "UFOs" und "Lüneburg" gegangen*, wurde gleich fündig und rief deswegen einfach mal an..., weswegen er auch nicht mehr wirklich erstaunt war, als wir ihm zu YouTube brachten und er die ersten Himmelslaternen-Film sah. Inzwischen machte er sich darauf schon durch die Artikel und Bilder gefasst, aber jetzt als Filme dies nochmals zu sehen. Kurzum: "Tja, dass sind die UFOs von gestern Abend!"

 

94315 Straubing, 03.10.2009

 

Kurz nach 21:45 h meldete sich Jolanda M. aus Straubing recht aufgeregt und atemlos, da sie vor noch nicht einmal eine Stunde "langsame Feuerkugeln über der Stadt" dahinziehen sah. 6, 7 oder 8 Stück mögen es in einer Kette hintereinander am Himmel gewesen sein und etwas unregelmäßig bewegten sie sich lautlos "goldgelb wie ein Fischstäbchen, ich weiß selbst wie albern dieser Vergleich ist, aber es kam mir eben so gerade" dahin, meine sie zunehmend und kurz extrem-amüsiert wegen ihrem Spontanwortwitz. Die kleinen Lichtkugeln waren schräg aufsteigend etwa 2 Minuten zu sehen, dann gingen sie mitten am Himmel aus. Unterschiedlich untereinander.